Themen bewegen
09. Oktober 2018


Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt Akteursgruppen, Initiativen und Vereine, die sich „für ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und Vielfalt in der Gesellschaft einsetzen. Denn diese Werte bilden die Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft.

Wir haben uns gemeinsam mit dem Stadtteilbüro Westhagen und dem FBZ Jugendzentrum Westhagen als Initiativgruppe mit dem Projekt „Themen Bewegen“ bei der Dialogstelle Jugendschutz der Stadt Wolfsburg beworben und die Förderzusage erhalten. Das Projekt läuft bis Ende Dezember 2018.

In zeitlich gestaffelten Kunstwerkstätten ist vorgesehen, Jugendgruppen im Alter von 14 – 19 Jahren unter dem Motto zusammen_hier#WIR zu den Themen Demokratie, Wahlen, Diversität, Anderssein, Interkulturalität etc. reflektieren und darauf aufbauend Kunstformate entstehen zu lassen. Unter der zentralen Leitung des FBZ Jugendzentrum Westhagen und der Begleitung externer Fachpersonen werden in Kunstwerkstätten, die im August 2018 gestartet sind, Grundlagen und Informationen zum Themenfeld der Demokratie vermittelt, kritisch analysiert und Wege der künstlerischen Kommunikation hierzu erarbeitet.

Ziel der unterschiedlichen Kunstwerkstätten ist es, sich künstlerisch mit dem Themenspektrum auseinander zu setzen und die Ergebnisse im Stadtteil in Form von Ausstellungen, damit einhergehenden Vernissagen oder auch in öffentlichen Diskussionen auf breiter Basis zu verankern.

Die Ergebnisse, Erarbeitungen und Auseinandersetzungen sollen dem Stadtteil Westhagen bzw. den Bürgerinnen und Bürgern öffentlich zugänglich gemacht werden. Hierzu stehen Ausstellungsmöglichkeiten, insbesondere in der Bürgerpassage um das Stadtteilbüro, MeiNZ und das Mütterzentrum zur Verfügung. Es ist weiterhin angedacht, die Bauzäune der Baustelle Dessauer Straße aktiv zu nutzen. Dies ermöglicht einerseits eine große und allgemein zugängliche Fläche zu bespielen, kann aber auch genutzt werden, um den Bauzaun im Zeitraum des Rückbaus in positiver grafischer Weise zu gestalten. Eine Abstimmung zur Zusammenarbeit mit dem ASG (Albert-Schweitzer-Gymnasium), wurde im August 2018 getroffen und die erste Kunstwerkstatt zum Projekt hat am 17.09.2018 stattgefunden.

Eine Gruppe junger „Kunstwerkstätter“ bestehend aus Besuchern des Jugendzentrums und Kunstschülern des Albert-Schweitzer-Gymnasiums sind unter Anleitung von Luzie Ackers als künstlerische Betreuerin und Regina Schröder-Ziegler, der Kunstlehrerin des ASG in die Welt der Masken eingetaucht. Es wurde aus Abfall, insbesondere aus Pappe, gebaut.
Die Masken schaffen einen Zugang zu eigenen Wünschen und zu Vorstellungen hinsichtlich der eigenen Identität. Zusätzlich geht es aber auch darum, wo man steht und wie man auf andere wirkt.

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