alltagsgespräche
Eine Begegnung berührte Irmgard Bloch besonders. „Ich war gerade aus meinem Haus in die Seniorenresidenz umgezogen. An dem Tag ging es mir wirklich schlecht“, erzählt die 82-Jährige. „Da stand Herr Wonneberger plötzlich im Foyer. Er überreichte mir ein Körbchen mit Brot, Salz und Kaffee. Das war ein Erlebnis wie ein Wunder. Der Schmerz war wie weggeflogen.“ Rund fünf Jahre treffen die beiden sich nun schon regelmäßig – wöchentlich dienstags zum Teetrinken und Erzählen. Kai-Uwe Wonneberger ist 35 Jahre alt. Er arbeitet im Controlling bei VW. In der Freizeit wollte er gern ein Ehrenamt übernehmen. „Wenn ich komme, steht schon Gebäck auf dem Tisch. Ich setze Tee auf. Arbeitsteilung“, erzählt er. „Dann stellen wir oft Musik an – etwa interessante ukrainische Volksmusik.“ Der Kontakt zu Irmgard Bloch brachte auch mit sich, dass er erstmals eine Oper sah. Sie erlebten auch zusammen ein Orgel- und ein Neujahrskonzert.

Kennengelernt haben sich die beiden durch Herz+Ohr. „Regelmäßiger Besuch war mir sehr willkommen. Ich fühle mich schon manchmal allein“, sagt Irmgard Bloch. „Wir erzählen aus unseren Leben und regen uns auch mal über Politik auf. Ich höre auch gern seine Meinung zu Dingen, die mich beschäftigen.“ Kai-Uwe Wonneberger schätzt das Ehrenamt: „Man wächst zusammen. Die Besuche tun uns beiden gut.“ Irmgard Bloch lächelt: „Er freut sich auch auf die Kekse.“

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